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Der Begriff Häusliche Gewalt umfasst die Formen der
psychischen, physischen und sexuellen Gewalt, die zwischen
erwachsenen Menschen stattfindet, die in nahen Beziehungen
zueinander stehen oder gestanden haben. Das sind in erster
Linie Erwachsene in ehelichen oder nicht ehelichen
Lebensgemeinschaften, aber auch in anderen Verwandt-
schaftsbeziehungen.

Gewalt gegen Frauen findet überwiegend durch Partner und im häuslichen Bereich statt. In 90-95 % der Fälle Häuslicher Gewalt sind Frauen Opfer und Männer Täter.

Häusliche Gewalt ist häufig Ausgangspunkt für Stalking. Die Opfer sind überwiegend weiblich. 50 % der Stalking-Opfer werden vom Ex-Partner verfolgt. Stalker belästigen ihre Opfer häufig Monate und Jahre durch massiven Psychoterror. Die gesundheitlichen und sozialen Folgen für Frauen und deren Kinder können sehr gravierend sein.

Die
Beratungsstelle des Frauenhauses wendet sich an Frauen, die von Häuslicher Gewalt und Stalking betroffen oder bedroht sind.

Stalking ist das wiederholte Belästigen, Verfolgen oder Terrorisieren einer Person wie z.B.:
ständige Telefonanrufe (Telefonterror)
massenhaftes Zusenden von Briefen, E-Mails, SMS
Ausspionieren des gesamten Tagesablaufs
ständiges Auflauern und Verfolgen
Verleumdungen und Beleidigungen
Drohungen
unerwünschtes Beschenken
Warenbestellung auf den Namen des Opfers
Sachbeschädigungen
Körperverletzung
Dies sind nur einige Beispiele für den üblen „Einfallsreichtum“ von Stalkern/Stalkerinnen.

Ebenso finden hier ehemalige Bewohnerinnen des Frauenhauses nachgehende Beratung und Unterstützung.