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Gewinn Gesundheit Wuppertal
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Im Anschluss an eine Fachtagung vom Runden Tisch gegen Häusliche Gewalt Wuppertal wurde im Jahr 2004 vom Verein Frauen helfen Frauen e.V. und von Professionellen aus dem Bereich der Anti-Gewalt-Arbeit das Gesundheitsnetz gegen Häusliche Gewalt gegründet. Seitdem bemühen wir uns, die Professionellen unterschiedlicher Fachrichtungen im Gesundheitswesen und die spezialisierten Unterstützungsangebote für Gewalt betroffene Frauen in ein Netzwerk der Zusammenarbeit, gegenseitiger Kenntnis und einer zuverlässigen Verweisungspraxis einzubinden.

Das Ziel des Netzwerkes ist eine verlässliche und qualitätsgesicherte medizinische Versorgung Gewalt belasteter Frauen und ihrer Kinder. Die Schaffung eines gewaltsensiblen Umfelds soll ebenso dazu beitragen wie Fortbildung und Kooperation zwischen den unterschiedlichen Expert*innen im psychosozialen Bereich und im Gesundheitswesen.Dies geschieht durch
• die Sensibilisierung der Professionellen im Gesundheitswesen für Art, Ausmaß und Folgen von Gewalt gegen Frauen
• die Umsetzung grundlegender Standards in der Versorgung Gewalt betroffener Frauen
• die Stärkung der Weitervermittlungsressourcen.

Netzwerkpartner*innen
Seit Mai 2013, mit der Teilnahme am Landesprojekt Gewinn Gesundheit "Medizinische Intervention gegen Häusliche Gewalt", wurde das Gesundheitsnetz Wuppertal erweitert und die Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche ausgebaut. Das Netzwerk ist besetzt mit Fachkräften des Gesundheitsbereichs und der psychosozialen Beratungseinrichtungen. Netzwerkpartner*innen sind kooperierende Ärzt*innen, Hebammen, Psychotherapeut*innen, Sozialdienste der Kliniken, Sozialpsychiatrischer Dienst, Der Weisse Ring, Gleichstellungsstelle der Stadt Wuppertal und Beratungsstellen.

Die Netzwerktreffen finden zweimal jährlich statt. Inhalte der Treffen sind:
• fachlicher Austausch
• qualitative und quantitative Verbesserung der Vernetzung
• Entwicklung und Erstellung von Patientinneninformationen als Hilfen zurgesundheitlichen Aufklärung für Arztpraxen und Kliniken

Außerdem bieten wir Informationsveranstaltungen im Gesundheitsbereich zum Thema "Gesundheitliche Folgen bei Häuslicher Gewalt" an, z.B. bei der Gesundheits und Pflegekonferenz, dem Ärztebund etc. und bilden Krankenpflegeschüler*innen fort.